Gurtspannhilfe
Beschreibung der Funktion
Bei der Ladungssicherung mittels Spanngurten sind hohe Kräfte aufzubringen. Gurtspannhilfen verlängern den Hebel und reduzieren die erforderliche Körperkraft. Ähnlich wie bei einem Drehmomentschlüssel wird die erreichte Spannkraft signalisiert.
Ergonomischer Vorteil
Eine nicht sachgerechte Verwendung einfacher Verlängerungen wie z.B. Rohre mit der Gefahr einer Überlastung der Systeme wird verhindert.
Ein Aufbringen unnötig hoher Spannkräfte wird vermieden (bestimmungsgemäße Verwendung bis zur vorgesehenen Kraftgrenze).
Die aufzubringenden Körperkräfte werden reduziert.
Ein gut gestalteter Griff ermöglicht ein optimales Greifen zum Aufbringen der Kraft.
Auch in schlecht zugängigen Situationen kann die erforderliche Spannkraft aufgebracht werden.
Beschwerden von Armen, Schultern und Rücken kann vorgebeugt werden.
Der reduzierte Kraftaufwand ermöglicht mehr Menschen die Ausübung einer entsprechenden Tätigkeit.
Varianten/Besonderheiten
Auf dem Markt werden auch Langhebelratschen angeboten, diese erlauben dem Anwender, die erforderlichen Zurrkräfte im System mit verminderter Körperkraft zu erzielen. Je nach Einsatz können Zug- oder Druckratschen besser geeignet sein, um z.B. mit Unterstützung des eigenen Körpergewichts beim Ziehen nach unten zu spannen.
Norm
DIN EN 12195-2 Ladungssicherungseinrichtungen auf Straßenfahrzeugen - Sicherheit - Teil 2: Zurrgurte aus Chemiefasern